Ich male an einem Bild, das ursprünglich zum Preis von 1 Milliarde Euro angeboten wurde. Jedes Mal, wenn ich weiter daran male, halbiert sich der Preis, bis es jemand kauft.
Die Idee ist einfach: Je mehr Arbeit ich hineinstecke, desto weniger ist es wert.
Absurd, oder? Aber genau das passiert ständig.
In der Kunst. In der Wirtschaft. Im Leben.
Wert hat nichts mit Arbeit zu tun. Wert ist das, was wir ihm geben. Oder eben nicht.
Gerade in der Kunst zeigt sich das deutlich: Nicht das Gemälde hat den Wert, der Künstler gibt ihn ihm. Der Preis entsteht nicht im Material, sondern in unseren Köpfen.
Mit jedem Pinselstrich wird das Bild mehr. Kostet aber weniger.
Das ist das Paradoxon: Je mehr ich gebe, desto weniger bleibt.
Doch am Ende geht es nicht ums Geld, sondern darum, was wir für wertvoll halten.
Technik: Acryl auf Leinwand
Entstehungsjahr: 2025-2026
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Artikelnummer: 18
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